Österreich

VORTEILE

Ein innovatives Arbeitsprinzip
CLIA (Chemiluminescence Enzyme Immunoassay) Technologie

Die Bestimmung basiert auf einer zweistufigen indirekten Chemilumineszenzmethode, welche ein quantitatives Ergebnis liefert. Diese spezielle Technik verwendet Autoantigen-beschichtete magnetische Partikel als Festphase und einen mit Dimethylacridiniumester (DMAE) beschichteten Antikörper als Detektionsmarker. Die Verwendung von hochqualitativen Antigenen und große beschichtete Oberflächen ergeben eine exzellente Sensitivität für die Zenit RA Immunoassays.

  1. In der ersten Inkubationsphase binden sich die spezifischen Autoantikörper in der Probe, den Kalibratoren oder Kontrollen an das immobilisierte Antigen.
  2. In der zweiten Inkubationsphase reagiert das DMAE - Konjugate mit dem beschichteten Magnetpartikel-Autoantikörper – Komplex.
  3. Ungebundenes Material wird nach jedem Inkubationsschritt weggewaschen.
  4. Die Chemilumineszenz wird durch Zugabe von "Trigger solutions" aktiviert:
    A (Wasserstoffperoxid) und B (Na-Hydroxid), wodurch der Ester in eine angeregte Form übergeht. Der Rückgang in einen stabilen Status wird durch eine Lichtemission begleitet,welche gemessen und in Relative Light Units (RLU) angegeben wird.
  5. Das Signal ist direkt proportional zur Konzentration der spezifischen Autoantikörper in den Proben, Kalibratoren oder Kontrollen.

CLIA (Chemiluminescence enzyme immunoassay) based technology

Ein optimierter Arbeitsablauf
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  1. Proben und Reagenzien werden mit einer Probennadel, ausgestattet mit Flüssigkeitsdetektor über Kapazitätsmessung, angesaugt und analog den festgelegten Methodenparametern in eine Küvette pipettiert, in der die Reaktion stattfindet.
    Die Reaktionsküvetten werden im Küvettenkarusell bei 37°C für 10 Minuten inkubiert.
  2. Nach jedem Pipettiervorgang wird die Probennadel intern und extern gespült, um Kontaminierungen und Verschleppungen zu vermeiden.
  3. Die Küvetten werden zu einem Waschmodul transferiert, wo Magnete die Festphase (Magnetpartikel) während der Waschung zurückhalten.
  4. Nach der Konjugatzugabe werden die Küvetten im Küvettenkarusell bei 37°C für weitere 10 Minuten inkubiert.
  5. Nach dieser letzten Inkubation folgt ein weiterer Waschvorgang wie oben erwähnt.
  6. Anschließend werden die Küvetten zum Luminometer transferiert, wo die "Trigger solutions" zugegeben werden, um die Chemilumineszenz zu erzeugen.
  7. Nach der Messung werden die Küvetten in einem wiederverwendbaren Abfallbehälter entsorgt.

 

Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick

Flexibilität

  • Verschiedene Arbeitsweisen: Random Access, Batch Modus and STAT Funktion für Eilproben
  • Bis zu 15 verschiedene Immunoassays simultan
  • Kontinuierlicher Zugriff auf Proben, Reagenzien und Verbrauchsmaterial
  • 64 bzw. 120 Positionen für Proben, Kontrollen und Kalibratoren
  • Verschiedene Analysenarten in einem Lauf (Autoimmun und Infektionsserologie)
  • Patienten-spezifische Testprofile
  • On-board Verdünnung und Vorbehandlung von Proben
  • Kalibrationsstabilität für 21 Tage
  • Asynchrones Probenmanagement
  • Reagenzpackungen on board gekühlt
  • Primär - und Sekundärröhrchen verwendbar: 5, 7, 10 ml Röhrchen und Micro-cups
  • "Reflex testing"

Genauigkeit, Reproduzierbarkeit…

  • Höchst zuverlässige Ergebnisse:
    • Gespeicherte "Master Curve"
    • 2-Punkt Rekalibration
    • Verwendung beschichteter Mikropartikel statt herkömmlicher beschichteter Küvetten (ergibt gleichmässigere und ausgiebigere Beschichtung)

…und Qualität/Sicherheit der Ergebnisse

  • Ampelsystem bei Einschüben (um Unterbrechungen und Datenverluste zu vermeiden)
  • Eine Küvette pro Test (um Kontaminierung und Verschleppung zu vermeiden)
  • Nadelspülung nach jeder Probe
  • Erkennung von Verstopfungen

Leistungsfähigkeit

  • Kurze Messzeiten bis zum ersten Ergebnis: Innerhalb von 25 Minuten
  • Hoher Durchsatz: 70 Tests/Stunde
  • Kontinuierliches Nachladen barcodierter Proben und Reagenzien bei hohem Aufkommen
  • Probenmanagement für optimalen Durchsatz: Ideal für Labors mit 50 bis 400
    Tests pro Tag
  • Probenvolumen nur 4 μl bei manchen Tests
  • Kalibratoren und Kontrollen inkludiert
  • Gebrauchsfertige Reagenzpackungen

Einfachheit

  • "Laden und weggehen" (960 Küvetten im Gerät, automatischer Küvettenlader, externe Reagenzien für mehr als 1000 Tests „on board")
  • Intuitive Benutzersoftware
  • Barcodeerkennung für alle Reagenzien und Proben

Computerisierte Funktionalität

Der Analyzer ist via Ethernet Link mit einem externen Computer verbunden.
Die Arbeitsabläufe sind durch eine Benutzersoftware mit folgenden Funktionen definiert:

  • Verwaltung von Reagenz-, Kalibrator- und Kontrollchargen
  • Qualitätskontrollen (Levey-Jennings und Westgard)
  • Verwaltung von externen Reagenzien
  • Volle Nachverfolgbarkeit von Proben, Reagenzien und Anwendern
  • Ergebnisübertragung an das Labor - Computersystem
  • Automatische Aufwach- und Shutdown-Funktion
  • Fernwartung

Laborfreundliches Design

  • Kleine Abmessungen (B 105 cm x H 70 cm x T 75 cm)
  • Tischgerät
  • Ampelsystem bei Einschüben

Unsere Werte

10 Kernwerte haben die Entwicklung unseres Unternehmens beeinflusst

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