Entdecken Sie unsere Gruppe:

LÄNDER

Zenit G-Sight

Zenit G-Sight

WAS IST ZENIT G-SIGHT?

ZENIT G-SIGHT ist ein neues, automatisches System von A.Menarini Diagnostics zur Bilderfassung und Interpretation von zell- oder gewebebasierten indirekten Immunfluoreszenztests.

Dieses kompakte „benchtop“ System beinhaltet folgende Komponenten:

  • ein hochmodernes Fluoreszenzmikroskop mit LED Lichtquelle
  • einen motorisierten Scanner für die Objektträger
  • eine hoch sensitive CCD Kamera
  • eine innovative Software zur Erstellung und Analyse der digitalen Bilder

ZENIT G-SIGHT leistet:

  • Vollautomatische Bilderfassung von zell-und gewebebasierten IF-Tests
  • Semi-Quantitative Auswertung und intelligente Mustererkennung für ANA HEp-2 Teste
  • Digitalisierung der Fluoreszenzbilder
  • Auswertung und intelligente Mustererkennung für andere Immunfluoreszenztests sind in Vorbereitung

Die Abklärung von verdächtigen rheumatischen Symptomen erfolgt hauptsächlich über serologische Beurteilungskriterien/Detektion der erkrankungsspezifischen Antikörper (z.B. anti-nucleäre Antikörper, ANAs).

Trotz der Entwicklung von Enzyme- linked immunosorbent Immunoassays (ELISA) und anderen alternativen Methoden oder Technologien ist das Screening auf ANAs mit Hilfe der IIF- Assays der Goldstandard des derzeitigen diagnostischen Ansatzes für die systemischen rheumatischen Erkrankungen wie zum Beispiel systemischer Lupus Erythematodes (SLE), Sjögren Syndrom (SS), progressive systemische Sklerodermie (PSS), Dermatomyositis/Polymyositis (DM/PM) or Mixed connective-tissue disease (MCTD).

Internationale Leitlinien empfehlen das ANA- Screening auf humanen Epithelzellen (HEp-2). Andere Zellsubstrate wie zum Beispiel Crithidia luciliae (zur Detektion von Autoantikörpern gegen dsDNA) und humane Granulozyten (zur Detektion von neutrophilen zytoplasmatischen Autoantikörpern, ANCA) werden routinemäßig in zellbasierten IIF- Techniken eingesetzt.

Seitdem Autoantikörper charakteristische Fluoreszenzmuster auf Substraten auslösen, deren Analyse von dem Wissen und der subjektiven Interpretation des Untersuchenden abhängt, stellt die hohe intra- und inter- Laborvariabilität ein Hauptproblem in der Diagnostik von Autoimmunerkrankungen dar.

Der Anstieg der Arbeitsbelastung und das Bedürfnis nach Standardisierung und reproduzierbaren Beurteilungen von zellbasierten IIF-Tests haben Autoimmunlabore auf den Weg zur Automation geleitet.

Das neue ZENIT G-SIGHT System von A. Menarini Diagnostics wurde eigens für IIF- spezifische Belange gestaltet, damit ist es besonders für die automatisierte serologische Diagnose von Autoimmunerkrankungen in dem Umfeld eines Routinelabors geeignet.

IFF ASSAY TESTPROZEDUR

Hauptschritte der Methode:

  1. Probenverdünnung (z.B. 1:80) und Inkubation mit auf dem Objektträger fixierten Substrat in einer feuchten Kammer bei Raumtemperatur
  2. Inkubation mit Fluoreszein- Isothiocyanat (FITC)-Schaf anti human Ig- Konjugat für 30min bei RT
  3. Beurteilung: visuelle oder automatisierte Auswertung des Objektträgers
IIF MUSTER*

ANA Detektion auf Hep-2 Zellen generiert spezifische Fluoreszenzmuster. Die fünf Hauptmuster, die man erkennen kann, sind folgende:

* Es werden ANA Fluoreszenzmuster auf den HEp2-Zellen gezeigt, weil dies der weitverbreitteste Test zum visuellen/automatischen Screening von rheumatischen Erkrankungen ist.

Der IIF Test ist ein low-cost Test, eine einfache und schnelle Methode für das alltägliche autoimmune Screening; dennoch hat er verschiedene Nachteile, die leicht mit ZENIT G-SIGHT behoben werden könn.

Klassische Auswertung zellbasierter IIF Tests
  • Subjektive Auswertung
  • Limitierte Probenanzahl
  • Zeitaufwändiges Proben-Screening
  • Abklingen der Fluoreszenz
  • Erfordert organisierte Archivierungsfläche
  • Austausch von Ergebnissen mit anderen Laboren ist schwierig
Zenit G-SIGHT System
  • Objektive Bewertung und Mustererkennung
  • "High Workload" Management
  • Effiziente automatische +/- Unterscheidung
  • Digitalisierte Bilddaten
  • Dateispeicherung und einfaches Wiederaufrufen der vorherigen Befunde
  • Online Zugriff und Datenaustausch
ZENIT G-SIGHT IST:
  • Nützlich und präzise
    für Kliniker eine kostbare Hilfe zur Diagnose, da ein ausführlicher quantitativer/qualitativer Bericht des serologischen Antikörper-Status bereitgestellt wird
  • Zuverlässig
    bereitgestellte Ergebnisse sind reproduzierbar und vergleichbar im und zwischen Laboratorien
  • Kosten-effektiv
    reduziert die große Arbeitslast der Labore mit hohem Probendurchsatz, maximiert die Wirtschaftlichkeit und optimiert die personellen Ressource
  • Sicher
    sichere Aufbewahrung der Ergebnisse und verbesserte Datenverwaltung
WAS SIND DIE HAUPTMERKMALE DES ZENIT G-SIGHT

Die Hardwarekomponenten werden vollständig von der Software kontrolliert und sind wesentlich am digitalen Bilderfassungprozess beteiligt.

  • Fluoreszenzmikroskop
    Das ZENIT G-SIGHT Mikroskop ist mit einem Hochleistungs- Autofokusmechanismus (5 bis 13 Fokuspunkte pro well) ausgestattet und wird mit zwei Objektiven (4x, 40x) geliefert. Zusätzliche Objektive können auf Anforderung zur Verfügung gestellt werden (Der Objektivwechselrevolver kann 6 Objektive aufnehmen).
  • LED Lichtquelle
    Die LED Belichtungstechnologie hat zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Lichtquellen: Sie liefert zum Beispiel hochgebündeltes Licht, erzeugt wenig Wärme und ist praktisch wartungsfrei (langlebige Lichtquelle). Zudem bleichen LED Lichtquellen das FITC nicht so schnell aus wie Quecksilberlampen
HARDWARE KOMPONENTEN
  • Scan-Tisch
    Der XY-motorisierte Scantisch des ZENIT G-SIGHT nimmt bis zu 5 Objektträger (mit verschiedener Anzahl an Auftragstellen) auf und ist mit einem Barcodereader ausgestattet. Für maximale Genauigkeit wird eine große Fläche gescannt (1 bis 220 Felder pro well), daher kann die durchschnittliche Scanzeit für einen Objektträger mit 14 Auftragsstellen zwischen 30 bis 60 Minuten variieren.
  • Digitalkamera
    Die hoch-sensitive CCD Kamera des ZENIT G-SIGHT erfasst klare, hoch-kontrastreiche Fluoreszenzbilder.

Die innovative ZENIT G-SIGHT Software ist zentraler Bestandteil des Systems. Sie garantiert optimale Bilderfassung und -bearbeitung, voll automatisierte Analyse der Immunfluoreszenzsignale sowie effektive Datenarchivierung und -management. ZENIT G-SIGHT Software verwaltet und kontrolliert den gesamten experimentellen Workflow.

DIGITALE BILDERSTELLUNG
Die Software des ZENIT G-SIGHT liest Bilder automatisch aus und generiert editierbare, hochauflösende JPEG2000 Dateien (30 - 50 mB pro Well). Mittels digitaler Vergrößerung können anschließend vergrößerte Bilder erstellt werden.

BILDINTERPRETATION / BEWERTUNG
Die Software des ZENIT G-SIGHT bearbeitet die Fluoreszenzsignale und gewährleistet ein objektives Auslesen: sie analysiert automatisch die Signalintensität und -verteilung in jeder Probe.
Um die Gefahr "falsch negativer" Befunde zu minimieren wurde ein Cut-Off Level eingerichtet. Nach dem Schritt der positiv-negativ Differenzierung ordnet ein mathematischer Algorithmus die generierte Fluoreszenz automatisch z.B. einem der fünf Hauptmerkmale der HEp-2 Substrate zu.
Das System liefert ebenso semi-quantitative Ergebnisse, basierend auf positiven Identifikationskriterien (für die Hep-2 Zellen wurden 10000 lU von DsDNA-mAb33, Artikelnummer 33300 korriliert mit WHO Standard Wo/80 als Referenzmaterial genutzt, um die absolute Konzentration/Fluoreszenzemissionsrate zu berechnen).

Image-acquisition
SOFTWARE

ildarchiv
Nach Abschluss des manuellen Validationsverfahrens beginnt die ZENIT G-SIGHT Software mit der Archivierung der Immunfluoreszenzbildern. Das System bietet ausreichend Speicherkapazität für rund 5000 Objektträger*.

Abfragen und Teilen von Daten
Die Suchfunktion der ZENIT G-SIGHT Software ermöglicht einfaches Abfragen bisheriger Ergebnisse.
Online Datenzugriff und Datenaustausch sind ebenso möglich.

Workflow Management
Die intuitive, benutzerfreundliche Oberfläche der ZENIT G-SIGHT Software begleitet den Anwender Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess des Autoantikörpernachweises:

1. Worksheet laden (automatisch oder manuell)**

Das Worksheet beinhaltet die Anzahl der zu bearbeitenden Objektträger, Informationen welcher Test auf welchem Objektträger ausgeführt werden soll sowie Beispieldaten (pro well: Patientenidentifikationsnummer, Patientendetails, Antikörper, etc…).


2. Scannen und automatische
Probenanalyse

Nachdem die Objektträger auf dem Scantisch aufgebracht sind, beginnt das System automatisch damit, Bilder zu generieren, analysiert diese anhand eines spezifischen Algorithmus, um zwischen positiven und negativen Proben zu unterscheiden und ordnet jedem Well ein Muster zu.


3. Validierung

Der Anwender prüft jedes digitale Bild und navigiert durch das virtuelle Slide. Weiters kann die vom System erstellte Diagnose bestätigt oder, basierend auf der Historie des Patienten, verändert werden.


4. Bericht (Möglichkeit des Ausdrucks oder des Dateiexports)

Das System ermöglicht den Ausdruck des Berichts und die Erstellung eines Worksheets, welches das Muster und die damit verbundene Diagnose für jedes well beinhaltet.


* abhängig von der Festplattenkapazität;

** ZENIT G-SIGHT kann mit LIS sowie allen Liquid-Handling-Systemen der Zenit Serie von A. Menarini Diagnostics zur automatischen Vorbereitung von IIF Proben verbunden werden

Especificaciones técnicas
Objektive

4x, 40x

Optionale Objektive

Objektiv-Revolver (für max. 6 Positionen)

Scan-Geschwindigkeit

15-60 Minuten, für einen 14-well Objektträger

Lichtquelle

LED

Speicherformat

Standard JPEG-2000

Kompressionsrate

30- 50 MB pro Well

Betriebsbedingungen
Betriebsmodus
Umgebungstemperatur

0-40 °C

Luftfeuchte

max. 85% (keine Kondensation)

Transport-/ Lagerbedingungen
Temperatur

-20 - 60 °C

Luftfeuchte

max. 90 % (keine Kondensation)

Stromversorgung
Netz

AC 220-240V 50-50 Hz

Allgemeine Daten
ZENIT G-SIGHT (Mikroskop)

Maße: L 40 cm x H 60 cm x B 60 cm
Gewicht: 40 kg

Steuereinheit (PC)

Betriebssystem: Windows XP SP3 Professional
Prozessor: Intel Xeon QCore
Arbeitsspeicher memory: 4GB DDR3
Festplatte: 4x500 GB SATA RAID10 STRIPED/MIRRORED
Maße: L 21 cm x H 46 cm x B 52 cm
Gewicht: 20 kg

Bildschirm

Monitor: EIZO LCD
Bildschirmgröße: 24”
Bildschirm-Auflösung: 1920 x 1200 Pixel (Breitformat)
Maße: L 57 cm x H 46-55 cm x B 25 cm
Gewicht 12 kg

ZUBEHÖR

Zenit G-Sight analyzer: Code 42251

Zenit G-Sight Enjoy : Code 42677

Zenit G-Sight full viewer license: Code 42679

Zenit G-Sight additional working station MAC: Code 42676

Zenit G-Sight OBJ.20x: Code 42678

ZENIT G-SIGHT AUF EINEN BLICK
  • Kompaktes „benchtop“ System
  • Vollautomatische Bilderfassung von zell-und gewebebasierten IF- Tests
  • Semi-Quantitative Auswertung und intelligente Mustererkennung für ANA HEp-2 Tests
  • Digitalisierung der Fluoreszenzbilder
  • Auswertung und intelligente Mustererkennung für andere Immunfluoreszenztests sind in Vorbereitung
  • "High Workload" Management
  • Datenspeicherung und Wiederauffindung
  • Online Fernzugriff und gemeinsamer Dateizugriff möglich
VERFÜGBARE TESTS
  • Hep-2 Zellen
  • ANCA
FOTO-GALERIE

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die folgende Internetadresse: http://www.gsight.eu

Wir weisen Sie darauf hin, dass die oben aufgeführten Links Sie zu einer Website leiten, deren Inhalt in Übereinstimmung mit den länderspezifischen Gesetzen und Bestimmungen entworfen wurde.